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Gewerbe in den Philippinen: Süße Backwaren stehen hier hoch im Kurs

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Es ist zumindest einen Versuch wert, ein kleines Gewerbe mit einer deutschen Spezialität zu testen: "Berliner", Krapfen oder Berliner Pfannkuchen. Es ist süß und stopfend, und damit ideal geeignet als Kaffeegebäck für "Merienda" oder als Pulutan.

Die eigene, kleine Backstube



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Probebacken und kalkulieren
Puderzucker Da ich kein Bäcker bin, musste ich zunächst die Idee "verkaufen", indem ich etwas zum probieren herstellte. Dabei ergab sich gleichzeitig die Möglichkeit, dass gesamte Projekt schon mal zu kalkulieren. Kosten der Materialien zur Produktion sowie Produktionskosten und "Arbeitslohn". Zum Schluss sollte ja auch ein Gewinn entstehen. Recherche im Internet ergab diverse Rezepturen. Ich entschloss mich dann für ein Rezept und machte mich daran, die Zutaten zu beschaffen. Was nicht ganz einfach war. Puderzucker ist nur schwer erhältlich; es gibt nur Trockenhefe... und auch nicht überall. Und die Füllung stellte uns vor besondere Probleme. Technisch, als auch hinsichtlich der Marmelade. Gibt es hier nicht... oder zu keinem akzeptablen Preis. Besonders positiv allerdings war, dass ich aus Deutschland eine nicht mehr benötigte, elektronische Küchenwaage bis max. 5kg und auf ein Gramm genau (ungeeicht) geschickt hatte. Die konnten wir jetzt prima verwenden.

mixen In den Schränken fanden sich weitere, diverse, bisher nie verwendete "Schätzchen" wie Schüsseln und Teigschaber. Zum Glück gibt es in Olongapo einen Laden, wo wir ein paar benötigte Sachen wie Siebe, Kuchenbleche und weitere Utensilien kaufen konnten. Für den Beginn musste es ein einfacher Teigmixer tun. Eine stärkere Variante eines Teigmixers ist hier nur schwer zu bekommen oder recht teuer. Ein Mixer für 1kg Teig kostet hier 15.000 PHP. Nicht unbedingt zu teuer, aber schon sehr professionell für einen Einstieg.

Der Umbau
Arbeitsplatz Nachdem das Probebacken und die Kalkulation positiv verlaufen waren, ergriff ich die Gelegenheit, als der, vor zwei Jahren gebaute Anbau, wieder einmal frei von Mietern wurde und startete den Umbau. Ich begann das Inventar auszuräumen und besorgte ein wenig Material, um zunächst in L-Form Arbeitsfläche zu schaffen. Man möge es uns verzeihen, dass es nicht nach deutschem Standard und aus hygienischen Gründen aus Edelstahl gefertigt werden konnte. Für einen ersten Versuch musste es auch auf Holz gehen.

frittieren Im Außenbereich gab es schon eine kleine Behelfsküche zum Grillen sowie eine Spüle. Diese wurde von mir noch an unser Wassernetz angeschlossen und insgesamt so erweitert, dass wir ziemlich gefahrlos dort mit dem heißen Fett hantieren konnten. Als großes Glück stellte sich die große Edelstahlabdeckung von einer alten Waage raus. Sie konnte nun als Fritteuse das heiße Fett beherbergen, welches zum ausbacken der "Berliner" benötigt wird.

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