Die Philippinen: Öffentlicher Personenverkehr mit Jeepney, Bus, Flugzeug, Pedicab

Stichworte dieser Seite Flugzeug, Schiff, Bus, Jeepney, Taxi, Tuk-Tuk, Pedicab, Tricycle

Mobilität vor Ort - Überblick über die einzelnen Transportmittel. Ausgelassen habe ich das Motorradtaxi und den MRT in Manila. Dieser kommt für Reisende weniger in Frage, da hier getrennt nach Geschlecht nur Waggons für Frauen und Männer zur Verfügung stehen.

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Mobilität vor Ort - Öffentlicher Personenverkehr

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Flugzeug
In den Philippinen findet der öffentliche Personenverkehr zwischen den einzelnen Inseln überwiegend mit dem Flugzeug statt. Hauptsächlich durchgeführt durch die beiden Fluggesellschaften Philippine Airlines und Cebu Pacific Airlines.

Schiff
Zu den kleineren Inseln oder mehr zu touristischen Zwecken gibt es zu etlichen Zielen alternativ die Möglichkeit, mit einem Schiff zu gelangen. Erwähnenswert wäre da z.B. eine Fahrt mit Kabinenbuchung von Davao nach Iloilo.

Fernbuss
Auf den größeren Landmassen stehen für weitere Entfernungen große Busse zur Verfügung. Sie sind recht komfortabel mit Aircondition ausgestattet und bieten ca. 50 Personen Platz. Sie sind für den Transport von Reisegepäck mit entsprechendem Stauraum ausgestattet. Lesen Sie dazu unseren Bericht über eine Busreise von Manila nach Baguio.

Buss
Für kürzere Distanzen wie z.B. von Davao nach Tagum oder Sto. Tomas (bis etwa 50 km) stehen ebenfalls Busse zur Verfügung. Allerdings sind diese mehr auf den reinen Personentransport z.B. zu Arbeitsstellen in den Plantagen vorgesehen. Sie können keine großen Mengen an Gepäck mitnehmen, da sperrige Gepäckstücke in der Nähe des Fahrersitz abgelegt werden müssen.

Jeepney
Als nächste, wirklich wichtige Instanz der Personenbeförderung stehen die Jeepney's zur Verfügung. Sie leisten den größten Teil der regelmäßigen Beförderung von Personen auch in recht entlegene Bereiche des Landes. Sie fahren auf festen Touren und lassen sich auf diesen Strecken überall zum Anhalten bewegen.

Pedicab
Als nächstes Transportmittel sei das Pedicab oder auch Tricycle zu nennen. Es erinnert ein wenig an das Tuk-Tuk aus Thailand. Pedicab's stehen nicht in jeder Stadt zur Verfügung, da sie den Verkehrsstrom durch ihre niedrige Geschwindigkeit erheblich reduzieren. Sto. Tomas z.B. hat die Anzahl auf 1.000 begrenzt, Tagum City auf 3.000 Stück. In der Hauptstadt Manila stehen sie ausschließlich in Bereichen außerhalb der Hauptverkehrsadern zur Verfügung.

Taxi
Als nächste wichtige Möglichkeit, recht komfortabel und auch mit Gepäck durch die Gegend zu kutschieren wäre mit dem Taxi. Den Taxis in den Philippinen sagt man oft nach, dass damit besonders Ausländer bevorzugt "über den Tisch gezogen werden". Früher war das mit Sicherheit ein berechtigter Einwand. Inzwischen sind praktisch alle Taxen mit Taxameter ausgestattet. Natürlich besteht immer noch die Möglichkeit, hier und da noch etwas mehr zu verdienen. Berücksichtigen Sie einfach einige, wenige Regeln:

1. Achten Sie darauf, dass das Taxameter auf Null steht und eingeschaltet wird wenn Sie losfahren.

2. Wenn Sie etwas ängstlich sind, da es Ihr erster Besuch in den Philippinen ist, nutzen Sie am Flughafen den Yellowcab Service. Die Taxen dort werden polizeilich bei jeder Fahrt mit Ziel und Fahrgast registriert.

3. Halten Sie immer ein paar Münzen (Kleingeld) bereit, wenn Sie nicht unbedingt Trinkgeld geben wollen. Grundsätzlich besteht keine Notwendigkeit, neben dem Fahrpreis noch ein Trinkgeld zu geben.

4. Bei Strecken, die Sie schon kennen und regelmäßig nutzen können Sie natürlich auch vorher schon mit dem Fahrer über den Fahrpreis verhandeln.

5. Sollten Sie wirklich bei einer Fahrt mal das Gefühl haben, dass die gefahrene Strecke seltsam lang erscheint, bewahren Sie Gleichmut. Der Fahrer muss das Taxi für normal 1.000,00 PHP pro Tag mieten. Benzinkosten gehen ebenfalls zu seinen Lasten. Sollte es Ihm tatsächlich mal gelingen, 50,00 PHP mehr  Umsatz zu erwirtschaften, entspricht dies etwa 1,00 EURO.


Gewöhnen Sie sich daran, dass Fußgänger in den Philippinen regelmäßig durch anhupen auf eine freie Transportmöglichkeit aufmerksam gemacht werden, da zu Fuß gehen hier eher als  ungewöhnlich eingestuft wird. Dies liegt unter anderem an den sehr günstigen Preisen, besonders bei den Pedicabs.

Jeepney
Das wichtigste Nahverkehrsmittel - Der Jeepney

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