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Stichworte dieser Seite
Malaria, Denguefieber, Dengue Fieber, Moskitos, Stechmücken, Bohol,
Cebu, Leyte, Mückenabwehr
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Weitere Informationen zum Thema: Medizinische Versorgung in den Philippinen, Vorbeugung gegen Malaria und Denguefieber.
Informationen für den gesamten asiatischen Raum
Die folgenden Informationen sollen Ihnen die
Möglichkeit geben, bereits im Vorfeld für
Ihre Reise in den asiatischen Raum
vorbereitet zu sein. Information ist niemals
schädlich. Bitte verstehen Sie diese Texte
aber auch nicht als Warnung oder
Abschreckend. Mit der entsprechenden
Information können Sie bereits im Vorfeld
für einen unbeschwerten Urlaub Sorge tragen.
Denguefieber
(Vorkommen)
Ganzjährig in Manila und anderen Regionen
insbesondere während und kurz nach der
Regenzeit von April bis Oktober - Auftreten
von Denguefieber, das durch (tagaktive)
Stechmücken übertragen wird.
Denguefieber
(Hintergrundinformationen)
Das Dengue-Fieber ist eine in den Tropen und
Subtropen zunehmend verbreitete, durch
Moskitos übertragene Virusinfektion mit
Krankheitszeichen wie bei einer schweren
Grippeerkrankung. Die Erkrankung kann nur
symptomatisch behandelt werden, heilt aber
bei normalem Verlauf nach zwei Wochen
vollständig aus. Besonders für kleine Kinder
stellt jedoch die Variante "Dengue-haemorrhagisches
Fieber" eine ernste Gefahr dar. Ein
wirksamer Impfstoff konnte noch nicht
entwickelt werden, die einzig wirksame
Vorbeugung besteht deshalb darin,
Moskitostiche zu vermeiden.
Denguefieber (Vorbeugung)
Einen Impfschutz gibt es derzeit noch nicht,
deshalb ist die einzige Möglichkeit, sich vor Ansteckung mit dem
Dengue-Virus zu schützen, den Überträgermücken aus dem Weg zu gehen.
Dabei helfen Moskitonetze, hautbedeckende Kleidung, mückenabwehrende
Hautcremes oder -sprays (repellents), Anti-Mücken-Sprays oder -Räuchermittel
für Innenräume. Da die Moskitos durch dünne Stoffe leicht hindurch stechen
können, ist ein repellent zumindest während der Morgen- und Abenddämmerung,
den mückenreichsten Tageszeiten, immer anzuraten.
Kleinkinder sollten auf Reisen besonders sorgfältig geschützt werden. Babys
sollten immer unter einem Moskitonetz schlafen.
Malaria (Vorkommen)
Die Übertragung erfolgt durch den Stich
blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken.
Unbehandelt verläuft insbesondere die
gefährliche Malaria tropica (durch
Plasmodium falciparum) bei nicht immunen
Europäern auch tödlich. Die Erkrankung kann
auch noch Wochen bis Monate nach dem
Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von
Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle
Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf
den Aufenthalt in einem Malariagebiet
notwendig.
Malaria
(Hintergrundinformationen)
Malaria tritt auf den Philippinen regionsabhängig mit einem mittleren bis hohen
Risiko (Touristenziel Palawan!) auf, in weiten Teilen des Landes, ganzjährig mit
Zunahme während der Regenzeit, überwiegend Malaria tropica. Manila, die Inseln Bohol,
Cebu (bekanntes Touristenzentrum), Catanduanes und Leyte gelten als malariafrei.
Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe empfiehlt die Deutsche Gesellschaft
für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit das Mitführen eines Behandlungsmedikaments
(„stand-by“ – Therapie), eine Chemoprophylaxe ist nur noch in Ausnahmefällen zu erwägen.
Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw.
Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit
einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Malaria (Vorbeugung)
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden
empfohlen:
körperbedeckende, eher helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
Tagsüber (wegen Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (wegen Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
Linkhinweis
Beachten Sie auch die Seite mit den Informationen zum Thema: Impfen
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